Viele Länder gaben Papiere frei, die die Existenz ausserirdischen Lebens beweisen. Es gibt auch Beweise, dass Ausserirdische ihre Stützpunkte auf dem Mond haben. Die UNO selbst will eine Person vorbereiten, die für die zukünftigen Kontakte mit den Ausserirdischen verantwortlicht wird.
Der Sieg von Weltkräften bei den Wahlen in Libyen und der wesentliche Rückstand von Islamisten zu ihnen scheinen merkwürdig zu sein. Die Revolutionären, die nach dem Sieg tollkühn seine Gegner mit dem Geschrei „Allahu Akbar“ köpfen, sollten jetzt ihre Rechtgläubigkeit verstehen und ihre Stimmen einträchtig für diejenige abgeben, die ihnen den hellen Weg unter der Fahne des Propheten zeigen. Es passierte aber doch anders.
Islamisten, die sich schon auf ihren eindeutigen Sieg bei den Wahlen freuten, waren durch die Wahlergebnisse unangenehm überrascht: was möchten bloß noch diese Beduinen?
Es passierte aber nichts Merkwürdiges. In der Regel ist ein sogar ganz extremer Neofyt im Alltag völlig rational und verlässt sich nicht auf die Gotteshilfe, sondern auf seine eigenen Kräfte. Nachfolger der rationalen Beduinen benutzten islamische Parolen, um eine ganz konkrete Aufgabe zu lösen, und zwar, den Wohlstand in der Gesellschaft neu zu verteilen.
Die einigen haben das geschafft, die anderen- nicht.
Einige sind nach der Revolution überhaupt verelendet. Diese Phase der Neuverteilung ist jedoch zu Ende, d.h. der religiöse Fanatismus ist nicht mehr nötig. Es ist genau der richtige Zeitpunkt, konkrete irdische Entscheidungen zu treffen.
Das erinnert mich an die Situation in Tschetschenien. Die Landungstruppen von Wahhabiten aus Saudi-Arabien, Katar,
Jordanien wurden zuerst durch die eifrigen Einstellungen von Tschetschenen zu ihren Ideen positiv überrascht. Komsomolsekretäre, Agronome und Clubleiter warfen das klebrige Spinngewebe des Kommunismus ab und hörten voll von Freude den Koran-Offenbarungen der bärtigen Missionäre zu. Nach einer kurzen Zeit kam aber der Internationalismus der Lehre von Wahhabiten zu einem Widerspruch mit dem rein alltäglichen Nationalismus der Tschetschenen, die sich nicht auf abstrakte Ideen, sondern auf die Treue eigener Familiengemeinschaft gerichtet sind.
Nach fast zehn Jahren verfolgen und vernichten jetzt einige Tschetschenen Wahhabiten mit so einem Eifer, mit dem sie früher die Ideen von denen aufgenommen haben.
Besonders viel machen dafür privilegierte Schichten, die auf eigenem Beispiel erlebten, wie Ihre hohe Lage in der Gesellschaft von den Angehörigen der niedrigen Schichten oder sogar der ausländischen Klanen angegriffen wurde. Man muss immer mit Vorsicht vergleichen, aber in diesem Falle ist die Ähnlichkeit mit der Situationen in Libyen evident. Libysche Beduinen und ihre städtischen Nachkommen leben psychologisch weiter auf traditionelle Weise, bei welcher die universellen Werte von Rechtgläubigen ein ganz abstrakter und weiter Begriff im Vergleich zu Familien- und Claninteressen ist.
Sie interessieren sich für völlig konkrete irdische Probleme . Deswegen stehen viele Libyer intuitiv zur heidnischen Auffassung des Weltbaus, obwohl der Islam schon seit langem auf ihren Boden ist.
Das Problem besteht darin, dass 6 Millionen Libyer für die liberale Wirtschaft viel zu viel sind. Relativ problemlos kann diese Bevölkerungsmenge lediglich beim paternalistischen Staatsmodell, bei der vielseitigen Unterstützung des Staates leben. Was bedeutet Liberalismus in seiner ursprünglichen Form — das müssen Libyer noch erleben. Genauso wie in Russland sollen sie bald verstehen, dass ein Freiheitsreich ohne Abnahme der Bewohnerzahl nicht möglich ist. Deswegen werden Libyen in ein paar Jahren vor der Tatsache gestellt, dass die Welt immer noch ungerecht und auch zu verbessern ist.