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18. August 2012 6 18 /08 /August /2012 11:23

сирия 2

Die Russische Nachrichtenagentur "Nowosti" teilt über die schweren Verluste mit, die die Kämpfer in Aleppo und in anderen grossen Städten Syriens wie Hame, Idlibe, Deraa haben, wo die Säuberung vergeht. Gestern teilten  die Massenmedien über den neuen Eintritt der Regierungstruppen in Aleppo mit. Dabei wurde die Gesamtzahl der Armeegruppierung von 20-22 Tausend Menschen genannt. Die Kämpfer teilen natürlich über die schweren Verluste der Armee mit. Ihre  Verluste verschweigen sie dabei und betonen nur Opfer unter der friedlichen Bevölkerung.

Die Versuche, eine  diplomatische Lösung in der syrischen Frage zu finden, sind durchgefallen. Deshalb kann die Rede jetzt nur über die militärische Lösung gehalten werden. Jedenfalls zu diesem Zeitpunkt. Und hier beginnt die reine Mathematik, die vor einem  Jahr in Libyen gut funktionierte.

Vor einem  Jahr verlor  Gaddafi den Krieg nicht nur wegen die NATO-Flugzeuge, die über dem Kopf  ständig flogen. Die libysche Armee passte sich    den neuen Bedingungen sehr schnell an und gab keine Möglichkeit, sich zu bombardieren. Mehrmals veranstaltete die NATO einen Mikroholocaust ihren Verbündeten und ertappte sie irrigerweise  auf dem Marsch, wonach sie hauptsächlich die statischen Ziele bombardierte. Die unerfahrenen Banditen konnten mit der verbündeten Luftflotte während des Kampfs nicht sachkundig zusammenarbeiten, deshalb wurde ihre Teilnahme in den Kämpfen unmittelbar in voller Schönheit nur während der Schlacht für Sirt gezeigt.

Unter solchen Voraussetzungen wurde die Abnahme der Belegschaft zu einem bestimmenden Faktor .Gaddafi wollte nicht und höchstwahrscheinlich konnte nicht die Mobilisierung  erklären und die ununterbrochene Ergänzung der ihm treuen Truppen  organisieren. Die Reihe der Fehleinschätzungen, die von ihm in Misrata und in  Adschdabija gemacht wurden, brachte dazu, dass die am meisten kampffähigen Militärstützpunkte, befohlen von seinen Söhnen Chamis und Mutassim, die schweren Verluste hatten, die man einfach nicht ergänzen konnte. 

Die Anzahl der Banditen wuchs im Gegenteil wegen der Bildung der neuen territorialen Katibtruppen, als auch wegen der ankommenden Söldlinge. Zur Mitte Juli des vorigen Jahres wurde es offenbar, dass niemand  für Gaddafi einfach kämpft. Wenn nur die  Sommerhitze zu Ende war, wurde  Tripoli erobert, wo Gefechtshandlungen den Herdcharakter eigentlich trugen.

In Syrien ist die Situation  heute ganz anders. Dank Russland und China ist die Flugverbotszone nicht erklärt, was der Armee ermöglicht,  Truppen operativ zu den neuen Herden des Putsches zu verschieben. Aber Kämpfer in Syrien sind ganz anders. Außer den gewöhnlichen Banditen und den bewaffneten gestrigen Bürgern  kämpft eine grosse Menge der relativ durchtrainierten Söldlinge aus dem Ausland gegen das Regime. Die Vorbereitungslager trainieren Banditen schnell und schicken sie in den Kampf.

Wenn im Winter am Ende des vorigen Jahres die Anzahl der aktiven Banditen auf dem Territorium Syriens im Allgemeinen von 2-3 Tausend Menschen bewertet wurde (die Mitteilungen davon, dass es nach Homs etwa 2 Tausend Kämpfer ankammen, war mit dem lauten Gelächter “Stuss!” wahrgenommen), so wird jetzt nur in  Aleppo  die Anzahl der gegen die  Regierung kämpfenden  Kräfte von 5-10 und sogar von 15 Tausend Menschen ganz ruhig wahrgenommen.

Ich schrieb schon einmal, dass der Krieg  in erster Linie  der Wettbewerb der organisatorischen Strukturen ist. Die Hilfe des Westens und der Monarchien des Golfes half den Banditen,  vollkommen arbeitsfähigen Strukturen zu schaffen, und zwar die Mobilisations-, Rückenstrukturen, das System der Waffen- und Munitionslieferung. Bis jetzt scheinen  die  gegen sie kämpfenden Regierungsstrukturen standhäfter und arbeitsfähiger  zu sein, jedoch es ist bis jetzt. Al-Assad muss die Arbeit einer oder mehrerer der Gegnerstrukturen aufhören oder  erschweren, um sich den Erfolg in diesem Kriege zu garantieren.

Am logischsten sieht die Situation aus, bei welcher die Ergänzung der Kämpfer ihre Abnahme nicht ersetzen kann. Obwohl jetzt gegen Syrien praktisch der ganze Nahe Osten  kämpft und  an alle Kämpfergruppierungen   neue Söldlinge  liefert, hat diese Anzahl immerhin ein Ende. Die Hauptmasse der Söldlinge liefern Ägypten, Libyen und Libanon — jedenfalls stammen etwa 60 % der Söldlinge laut der vorsichtigen Einschätzungen genau  aus diesen drei Ländern.

Die Regierung  dieser Länder ist für das Verschwinden  solches Kontingenten vom eigenen Territorium gerade interessiert - je weniger “dieses Sprengstoff“  übrig bleibt , desto leichter  zu leben ist. Deshalb ist es unmöglich sich mit ihnen zu verständigen. Es bleibt die einzige Möglichkeit - der Kämpfer im Tempo zu beseitigen, das ihre "Lieferung" übersteigt. Herr al-Assad soll auch  die Mobilisationsveranstaltungen durchführen und die eigene Armee  ergänzen. Und es war gerade die Mobilisierung erklärt, die Lehrstürzpunkte arbeiten  aktiv. 

Vor kurzem gab es eine  Reportage von Anastasija Popowa aus einer solcher Stützpunkte.

Es ist jedoch nötig zu verstehen, dass die Fortsetzung des Krieges auf solche Weise zu seiner Verzögerung unvermeidlich führt. Und wenn es sich die Gegner von al-Assad ökonomisch leisten können, den langwierigen Krieg zu führen, so kann er für Syrien schlecht enden. In diesem Sinne sieht die Bitte zu Russland über die Vergebung des Kredites an diesen Tagen ganz rational und vernünftig aus. Außerdem kann Russland (sowie China und der Iran) gerade darin  al-Assad vollkommen helfen. Es ist leichter zu zahlen, als die Truppen zur Hilfe zu schicken. Vom Militärstandpunkt aus macht die syrische Regierung alles richtig und kann sowie einen Putsch zu unterdrücken, als auch was gegen die Intervention zu machen. Die  Schwäche von al-Assad besteht in einer schwierigen finanziellen und wirtschaftlichen Lage. Falls wir Syrien bei dieser Frage helfen, so  können wir bis zum unvermeidlichen Beginn des Arabischen Frühlings schon auf dem  Territorium der Länder-Aggressoren - in erster Linie Saudi-Arabien wohl kommen.

Die Mitteilungen von den Unruhen in der östlichen Provinz kommen schon endlos. Sie waren im Allgemeinen immer - jedoch jetzt handelt es sich um Geplänkel, vom Tod der Polizisten. Drei Militärstrukturen von Saudi-Arabien, und zwar die Armee,  Polizei und   Sonderdienste – verwickeln in die innere Feindschaft. Es scheint so zu sein, ihre Leiter müssen wohl den Kampf für die Macht auch führen. Der Terrorakt am 22. Juli, der das Leben des Prinzen Bandar gekostet haben soll, ist vollkommen vorbildlich. Ob Bandar am Leben ist,  oder nicht – das  ist bis jetzt unklar. Jedenfalls hatte vor kurzem die einflussreiche "Asia Times"  den Titel - "Wo ist Prinz Bandar?" Eine sehr komplizierte Situation ist auch  in Bahrain. Die tatsächliche Okkupation von saudiarabischen Truppen einerseits, lenkt die Kräfte des Königreiches ab. Andererseits haben die  sogar mit  as-Sauda verbündeten Monarchen des Golfes   eine mehrdeutige Stellung  zu dieser.

Unter solchen Voraussetzungen versucht das Königreich am 16-18. August die allislamische Konferenz durchzuführen, die zur Situation in Syrien gewidmet ist. Die Logik dieser Daten ist vollkommen verständlich - am 20. August ist  das Mandat der Beobachter zu Ende, das allem Anschein nach nicht verlängern werden wird. Am 31. August verlässt Kofi Annan sein Amt. So geht die tatsächliche internationale Kontrolle zu Ende. Sogar solcher, wie jetzt. Das Königreich versteht die Gefahr der Verzögerung des Krieges in Syrien - und beeilt sich, ihn zu beenden. Mit dem Sieg für sich.

Unter dem Sieg versteht Saudi-Arabien die Absetzung von al-Assad und die Bildung der  provisorischen Regierung, in der saudiarabischähnliche  Sunniten vorwiegen werden. Der Widerstand Syriens soll gebrochen werden. Um jeden Preis.

Gerade deshalb muss man einerseits al-Assad mit den Finanzmitteln für die Verzögerung des Krieges versorgen. Andererseits muss man  maximal hart an der äußerlichen Aggression verhindern, die Saudiarabier durchführen wollen. Die zweite Aufgabe ist kompliziert - aber ist in der Koordination mit dem Iran vollkommen ausführbar.

Im Allgemeinen bleibt die Situation unbestimmt - jedoch nach der Logik der geschehenden Ereignisse bleibt sie nicht lang so. 
Quelle http://anna-news.info/node/6958

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Published by die-apokalypse2012 - in Politik
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